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ALFONS
Kritiken

 


Er macht es fabelhaft.
Harald Schmidt

 

ALFONS ist magisch.
Westfälische Nachrichten

 

Liebenswerter und ironischer Völkerversteher.
Saarbrücker Zeitung

 

ALFONS ist der Columbo des Kabaretts.
Heilbronner Stimme
 

Das ist öffentlich-rechtliche Comedy wie sie doppelbödiger kaum sein kann. Eine erfrischend andere Sicht auf deutsche Tugenden und deutsche Einrichtungen. Wie ALFONS da mit linkischem Charme und weichem Akzent um Pferdeheiler Tamme Hanken herumwuselt, schlagfertig beim Pferde-Zahnarzt mitmacht und im Lüneburger Schrebergarten-Verein Absurdes mit lässigen Nebensätzen ausbuddelt, das hatte einigen Witz und funkelte satirisch. Das war ganz weit weg von den lauten Haudrauf-Späßen der Privatsender-Klamaukkiste. ALFONS ist anders. ALFONS macht keine plump-derben Sketche, sondern gibt den beflissenen TV-Reporter.

Leipziger Volkszeitung

 

Dieser Auftritt brachte Straßentheater auf die Bühne, Ausflüge in die Merkwürdigkeiten von uns allen, die einer mit seinem harmlosen wattierten Groß-Mikrofon auf den Strassen und in den Fußgängerzonen der Normalität zusammensammelte, und die – dicht aneinander gedrängt – doch oft widerspiegeln, wie seltsam wir doch manchmal konstituiert sind, wie bizarr wir reagieren, sobald einer eine Frage stellt, die semantisch oder syntaktisch nicht mehr als einer Messerspitze von der Norm gefallen ist.
Oltener Tagblatt

Liebenswert chaotischer Franzose begeistert ausverkauftes Haus – von ALFONS kann das Publikum nicht genug bekommen.
Nordwest Zeitung

 

Die beste Unterhaltung seit Jahren – anders kann man den Auftritt des Fernseh-Kultreporters ALFONS nicht beschreiben. Mit französischem Charme und humorvoller Moderation hat er das Publikum im ausverkauften Haus zu Lachsalven und Beifallsstürmen hingerissen.
Nordsee-Zeitung

Akzentuierte Verbal-Artistik: ALFONS macht sich klein, lässt den Kopf ein bisschen hängen, die Arme baumeln am Körper. Ein kleiner frecher Lausbub, der gleich den nächsten Streich spielen will, stünde genauso da. Aber Streiche spielen will er nicht. Alfons macht sich klein, kleiner als er ist – verbal und intellektuell. Damit und mit seinem französischen Akzent nimmt er die Leute auf die Schippe. Er hält ihnen einen Spiegel vors Gesicht. Dieser Spiegel sagt ständig: Du bist oberflächlich, nimmst mich nicht ernst, solltest nochmal nachdenken. Kamera und Bühne werden zur Waffe gegen gefährliches Halbwissen.
Lausitzer Rundschau


Alfons erzeugt magische Momente. Viele Leute, die Alfons interviewt, glauben an ihn wie an den Weihnachtsmann. Sie bauen sich die Frage in ihrem eigenem Kopf zusammen und antworten dann das, was sie wirklich denken – ein Spiel verbaler Kommunikation.
Kieler Nachrichten

ALFONS ist höflich, fragt im Hellen, ist witzig und bewegt sich auf der Höhe des gesellschaftlichen Diskurses. Mit ihm hat die heftig beschworene Entente Cordiale einen würdigen Botschafter, der mit geradezu britischem Understatement zur Widerspiegelung einer europäischen Identität beiträgt.
FAZ

Anrührend, komisch, sensibel und auch ein bisschen ernst.
Hamburger Abendblatt


Minimalistisch, politisch, frech, gut. Alfons macht kein Spaßfernsehen, das ahnungslose Passanten als Ignoranten verführt. Sondern ein melancholisches Straßentheater, in dessen Dramoletten und kurzen Komödien der Vergeblichkeit wir endlich einmal wieder die ganze krampflösende, debattenvernichtende und friedensstiftende Macht des Nonsens spüren.
Süddeutsche Zeitung

Wie kein anderer leuchtet Alfons tief die schlammigen Winkel des Volksempfindens aus.
Neue Presse Hannover

Alfons vereint Till Eulenspiegel mit postmoderner Tristesse: Schonungslos präsentiert er die Menschen der Straße als Stars seiner Shows, legt tief verwurzelte Vorurteile bloß, gießt Öl ins Feuer. Was letztendlich subversiven Kampf bedeutet.
Die tageszeitung

Irrer Franzose mit Kultstatus - wenn Alfons fragt, lacht Hamburg.
Welt am Sonntag
 

            

Programm – „Mein Deutschland“

Was der sympathisch-schräge Vogel auf Betriebsausflügen, in Schrebergartenkolonien, auf Messen, in Mehrfamilienhäusern oder beim Selbstversuch in Sachen Kehrwoche über das Wesen der Deutschen herausfindet, ist nicht nur zum Tränenlachen komisch, sondern auch entlarvend. Da liegen befreiender Humor und bittere Wahrheit nah beieinander.

Badische Zeitung

ALFONS fährt als Vorzeige-Franzose durch Deutschland, um hier Menschen auf der Straße, in Schrebergärten, bei Betriebsausflügen oder einer bayerischen Mordsgaudi auf dem Floß zu interviewen. Was dabei herauskommt, ist von echt subversivem Witz und Hintersinn, denn ALFONS’ vermeintlich naiv-komische Fragen und vor allem die oft kabarettreifen Antworten der Leute entlarven die typisch deutsche Mentalität und das Absurde des geregelten deutschen Alltags viel mehr, als das jede Kabarettnummer könnte. Die Lacher im Saal und der Riesenbeifall sprachen für sich...
Südkurier

 

"In einem Land, in dem Dieter Bohlen, Oliver Kahn und Eva Herman Bücher schreiben - muss man da wirklich noch lesen lernen?", fragt ALFONS. Diese Bemerkung zur Pisa-Studie ist mal keine Straßenumfrage. Doch auch dafür ist ihm der Beifall.

Längst hat sich ALFONS sehr gut "integrifiziert" und mehr denn je hält er Deutschen mit seiner Melange aus Stand-up-Comedy und filmischen Einspielern den (Eulen-)Spiegel vor. Das fängt bei Fragen nach der ersten großen Liebe an und geht mit Reportagen über Gaudi-Floßfahrten in Bayern und Vorschriften in einem norddeutschen Kleingartenverein weiter.

Hamburger Abendblatt

 

ALFONS entlarvt die Deutschen
„Heute mein Themaaaaaa“ – so leitet ALFONS, der Franzose mit dem berühmt-berüchtigten Püschelmikro, seine Umfragen ein. Immer mit heiser-zerkratzter Stimme und dem charakteristischen Kolorit des französischen Dialekts. Eine Umfrage-Session hatte er auch jetzt im Gepäck, als er die Freunde des französischen Charmes bald ununterbrochen zum Lachen brachte. Zwar stand er ohne Püschelmikro auf der Bühne, aber dafür mit Klemmbrett für Notizen und seinem „lieben Tagebuch“, aus dem er zwischen Filmeinspielungen pointierte Alltagsbeobachtungen und gut gezielte Spitzen aus der Welt von Wirtschaft, Politik und Religion vortrug. Der thematischen Bandbreite waren dabei keine Grenzen gesetzt. Schrebergärten, schwäbische Reinlichkeit, päpstliche Fehltritte, Verschrottungsprämie und immer wieder l’amour, die Liebe. Dabei bewies der Franzose, dass er auch als Alleinunterhalter, also ohne ein Opfer seiner entwaffnenden Fragen, mit seiner unverwechselbaren Art ankommt.
Nordhannoversche Zeitung

 

Der Gute-Laune-Franzose

Schwule sind für den Geburtenrückgang verantwortlich, der Schwarzafrikaner heißt Neger und Polen sind in eine Schrebergarten-Kolonie nicht integrierbar. Wenn jemand Beweise für dieses deutsche Spießbürgertum liefern kann, dann der liebenswürdige Franzose, der bei seinen Interviews mit unmöglichen Fragen noch viel unmöglichere Antworten bekommt. Genial!
Buxtehuder Tageblatt
 

Programm – „Die Rückkehr der Kampfgiraffen“

 

 Zwischen "Golem" und "Goldenem Kalb" wurde die Staufener Kulturwoche
 in den vergangenen zwei Dekaden immer wieder durch Satire aufgelockert. 
 Zum Besten was in 20 Jahren für Heiterkeit im wunderbaren Spiegelzelt

 sorgte, gehört ohne Zweifel Alfons, der mit dem staubwedelartigen

 Puschelmikrofon.

 Badische Zeitung
 

 Wenn ein Franzose das Deutschsein erklärt -

 ALFONS begeisterte mit seinem Programm „„Die Rückkehr der
 Kampfgiraffen“

 

 Das Wichtige zuerst. Das Demografieproblem ist gelöste.
 Mit einer   geradezu erstaunlichen Leichtigkeit wies ALFONS, der
 französischste  Deutsche oder eben der deutscheste Franzose mit seinem
 neuen  Programm „Die Rückkehr der Kampfgiraffen“ in der seit langem
 ausverkauften Stadtbibliothek den Weg zum Kinderland Deutschland.
 Dem Deutschen einfach ein Formular zum Kinderkriegen in die Hand
 drücken, der Rest läuft dann eigentlich wie von selbst.
 ALFONS alias Emanuel Peterfalvi beließ es an diesem Abend natürlich
 nicht nur bei dieser Hypothese. Denn davor standen immens aufwändige
 Recherchen in Sachen Liebe, Sex und Charme. Wobei er ganz besonders
 im Themenfeld Charme eklatante Lücken fand.
 Oder wie will man das sonst nennen, wenn eine Frau auf die Frage nach
 einer romantischen Tat auf die frischen Socken ihres Partners verweist und
 ein Mann, angesprochen auf die schönsten Rundungen, an ein Bierfass
 denkt. Klar, dass da Kinder eher als ein erstaunliches Phänomen gelten.
 Lustig, manchmal aber auch ganz still und fast erst, präsentierte ALFONS,
 1967 in Paris geboren und seit 1991 in Hamburg lebend, seine
 Meinungsumfragen und sorgte sowohl für die großen Lacher als auch diese
 Momente, in denen man einen Moment innehielt und sich vielleicht sogar
 ertappt fühlte.

 Kurzum, ein wahrlich herrlicher Abend.

 Rhein Neckar Zeitung 

 

            Wenn ein Puschelmikrofon auf dem Fernseh-Bildschirm erscheint, kann das             normalerweise nur zwei Dinge bedeuten: Entweder ein sturmgeplagter Reporter             mit norddeutschem Akzent recherchiert zwischen Deich und Leuchtturm, oder             Alfons treibt sein Unwesen.

 

Alfons, das ist die Figur des planloses Reporters, der sich mit orangefarbener Sportjacke, fettigen Haaren und ziemlich skurrilen Fragen furchtlos in die Menge wirft, um das deutsche Meinungsbarometer fern ab von politischer Korrektheit abzulesen.

 

Mit stark französischem Akzent, Schlafzimmerblick und Besorgnis erregend schlechter Lesefähigkeit gibt er seinen Interviewpartnern das Gefühl, sie könnten sich in Sicherheit wägen und mit ihren zum Teil radikalen Ansichten mal ungebremst auf den Putz hauen.

 

Der Unterhaltungswert dieser Befragungen lebt von den Antworten, die in ihrer Unbedarftheit oft durch Radikalität, Ignoranz und verblüffender Originalität schockieren. Mit Themen wie Ausländer in Deutschland, Eheschließung von Homosexuellen und Arbeitslosigkeit stößt er auf das Dunkle in Deutschlands Meinungskiste und hält es den Zuschauern augenzwinkernd unter die Nase. Das ist nicht nur lustig, sondern macht manchmal Angst – es ist lebende Alltags-Satire.

 

In seinem zweiten Live-Programm wechselt er zwischen Stand-Up-Nummern, eingespielten Interview-Mitschnitten und einer heiter-melancholischen Rahmengeschichte über Heinz, einen Interviewpartner, von dem Alfons nicht mehr lassen kann.

 

Begleitet wird Alfons von der russischen Musikerin Nathalie, deren Klavier- und Akkordeonspiel zu den einzelnen Nummern und Filmbeiträgen überleitet.

 

Peterfalvi zeigt, dass seine Kunst deutlich über naiv-genuschelte Fragen hinausgeht. Er deckt nicht nur deutschen Meinungs-Dschungel auf, sondern versteht, in seinem Programm zwischen lauten Lachern und fein nuancierter Komik zu balancieren. Gerade auch durch die Rahmengeschichte und die melancholische Musik lässt er Platz für stille Momente und sorgt so für einen abgerundeten und abwechslungsreichen Abend.

 

Das Publikum der restlos ausverkauften Kniki dankt es dem Künstler mit begeistertem Lachen, regelmäßigem Szenenapplaus und einem nicht enden wollenden Abschlussbeifall, der Peterfalvi mehrere Male zurück auf die Bühne holt. Alfons revanchiert sich mit einem "Merci".

            Braunschweiger Zeitung  

 

 

Programm – „ALFONS - Seine schönsten Umfragen“

 

Der unbedarft wirkende Franzose mit dem übertriebenen Akzent und den nicht gerade todschicken Klamotten weiß sein Gegenüber mit präziser Menschenkenntnis einzuschätzen und wiegt ihn gleichzeitig in freundlicher Sicherheit. Das Ergebnis sind außergewöhnlich spontane Ansichten – die Antworten der meist arglosen Menschen sind echte Brüller. Aber auch auf diese Art interaktivem Kabarett sind Deutschlands teils krasse Befindlichkeiten zu ergründen.

Badische Neueste Nachrichten

Emmanuel Peterfalvi wird bald 40. Seine Erfindung – eine Figur, die er selbst verkörpert – ist zarte sechs Jahre alt, aber weil er sie für das schnelllebige Fernsehen ersann, sagt Emmanuel, müsse man eigentlich rechnen wie bei einem Hund: „mal sieben“.

 

Die Verwandlung von Emmanuel vollzog sich erstmals im Kostümfundus des Norddeutschen Rundfunks, als er in verstaubten Kisten eine orangefarbene Jacke aufstöberte. Seither gehört sie zu den Markenzeichen von ALFONS (42), dem gar nicht rasenden, sondern eher etwas phlegmatischen Reporter mit dem französischen Akzent. Weitere besondere Merkmale: Lächerlich großes Puschelmikrofon, strähniges Haar und absurde Fragen wie „Lebön Sie liebör in einä Demokratie oder in einä Diktatür?“.


ALFONS erscheint auf der Fernsehbildfläche bei Extra3, Verstehen Sie Spaß? oder Panorama. Seine Umfragen sind Fünf-Minuten-Kunststücke, ein Zusammenschnitt des alltäglichen Dadaismus, in denen der wahre Held der Kleinbürger ist, der Antworten gibt wie: „Mir würde eine kleine Diktatur gefallen. Unter Hitler hat’s ja schließlich keine Verbrechen gegeben.“ Peterfalvi weiß, dass erst ALFONS möglich macht, was Emmanuel nie gelungen wäre: „Wenn man als normaler Reporter zu solchen Stammtischgesprächen kommt, dann reden die nicht mehr über die Ausländer, sondern über die ausländischen Mitbürger. Das ist sehr langweilig.“


Jetzt steht ALFONS, der Leibhaftige, auf der Bühne. Er braucht nicht viel Requisite, eine große Leinwand, eine Kladde, Papier, Bleistift und sein Puschelmikrofon. Das Publikum hofft, ALFONS möge nicht herabsteigen, um eine Umfrage im Saal zu machen, denn sie ahnen: Zwischen sich selbst und dem Kleinbürger, über den man in ALFONS’ Filmen lacht, liegt nur ein schmaler Grat. Wer sich über ihn erhebt, der hat ALFONS’ Mission nicht verstanden.
ALFONS ist milde gestimmt. Er lässt das Mikrofon unbenutzt, aber es liegt da auf der Bühne wie zur Mahnung: Mensch, besinne dich deiner eigenen Besinnungslosigkeit!


So lässt sich 90 Minuten „le meilleur de ALFONS“ ungetrübt genießen. Sein Programm besteht – gut so – zum Großteil aus gefilmten Umfragen. Nur zwischendurch macht er lockere Conférence, die – auch das ist gut so – nicht den Anspruch erhebt, großes Kabarett zu sein. Denn ALFONS weiß: Der wahre Held des Abends ist der Mensch, der so ist wie du und ich. Naja, vielleicht doch ein bisschen mehr wie du...
Frankfurter Rundschau