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Philipp Scharri
Kritiken

 Man muss ihn gesehen haben, um den Unterhaltungswert dieses

 Sprachgenies erfassen zu können.

 Badisches Tagblatt

 

 Keine Angst, er will nur spielen - mit Worten und Versen. Und doch ist

 Philipp Scharri bissig genug, um als moderner Wilhelm

 Busch gefeiert zu werden.

 Stuttgarter Nachrichten


 Der Brückenschlag zwischen ernster Poesie und dem frotzelnden Ton
 des Slams.
 Kieler Nachrichten

 
Von Philipp Scharri wird man noch einiges hören.
 Badische Neueste Nachrichten


 Philipp Scharri genießt Vorschusslorbeeren als ein Nachfahr Robert
 Gernhardts und profiliert sich als moderner Meister des komischen

 Gedichts, eingebettet in eine neuzeitliche, mit hyperaktiver Mimik und
 Gestik vorgetragene Poetry-Slam-Kultur. Seine Lyrik überzeugt durch

 fulminante Sprachgewalt, feine Ironie und beachtliche thematische Tiefe,

 die seine Werke weit über den Status des gereimten Klamauks erheben.

 Pforzheimer Zeitung

 

 Der Humorist dichtet in der Tradition von Wilhelm Busch – nur mit mehr

 Esprit
 Neue Zuger Zeitung

 


 Programm – „ DER KLÜGERE GIBT NACHHILFE“

 

 

 Manch gestandenem Comedian in Deutschland könnte der "Poetry Slam

 Champion 2009" Nachhilfe in Sprachsensibilität und Wortakrobatik geben.

 Mal sinnig, mal unsinnig, aber stets scharfsinnig jonglierte er seine

 Verbalkreationen in Form von Gedichten und Liedern direkt ins

 Lachzentrum seines Publikums. Besonders das Internet trage laut Scharri

 dazu bei, dass eine unfiltrierte "Gehirnfettschürze auf Gammelwissen" auf

 die "Generation Doof" niederprasselt. Oder welchen Informationsgehalt hat

 der Breitengrad des Aufenthaltsorts der Teletubbies? Daher ist die Frage

 heute nicht mehr: "Wie eigne ich mir Wissen an?" sondern vielmehr "Wie

 werde ich es wieder los?" Nutzlose Informationen in Form von

 Unformationen plagen daher Jugendliche, bei denen nicht mehr die Bibel,

 sondern der Katalog einer großen Möbelkette aus Schweden das

 meistgelesene Buch ist.

 In "Esse Ergo Sum" referierte Scharri zur Freude des Publikums über

 Hegels "Pasta", "Antipasta" und "Synpasta". Kants kulinarischer Imperativ

 fungierte als Sahnehäubchen, und wenn Nietzsches Gott tot ist, "gibt es ja

 immer noch die Götterspeise".

 Badisches Tagblatt

 

 Der Poetry-Slam-Meister und Kabarettist demonstrierte anschaulich, wie

 hoch der Spaßfaktor sein kann, der einzelnen Worten innewohnt. Allein auf

 die Rezeptur kommt es an. Die Buchstaben im humorigen und

 grammatikalischen Scharri-Mix bescherten ungewohnte Blicke auf tägliche

 Worte.

 Badische Neuste Nachrichten

 

 Fulminante Sprachakrobatik, ein Talent zum Reimen, überdrehte, doch

 immer genau bleibende, nie peinliche Mimik und Gestik, dazu eigene

 Klavierbegleitung zu seinen Spottgesängen, das war es, was die Zuhörer

 begeisterte.

 Kieler Nachrichten

 

 Eigentlich ja unfassbar, was sich da auf der Bühne abspielt.
 Das Programm des "Poetry-Kabarettisten" Philipp Scharri
 einen Wörtersee zu nennen, wäre fast schon eine
 Untertreibung. Ein ganzer Ozean ergießt sich zwei Stunden
 lang über das Café. Gekonnt wechselt Scharri zwischen
 Kalauer und  Tiefsinnigem. Wunderbarste Wortkreationen
 gehen Hand in Hand mit körperlichem Einsatz: Da arbeitet
 "Tim Mälzer am  Infektionsherd", das "Dramasutra" wird zur
 "Muse o  chocolat" , es wird "Beziehungskistenbingo"
 gespielt,  "Marihuana Jones läuft erstmals in THC", man hat
 die  "Phobie, von einer Ente beobachtet zu werden", man
 begleitet "das Verb, das Nomen werden will", und findet
 sich auf dem Bindestrich wieder. Würde das Goethe-Institut
 einen Kabarettisten klonen  wollen, Philipp Scharri wäre der
 ideale Kandidat.
 Badische Zeitung

 Scharri ist ein brillanter Zeitgeistdiagnostiker, der in
 seinem  im Balladenton vorgetragenen, zum Teil selbst am
 Klavier begleiten Suaden manches von dem auf die Pointe
 bringt, was uns an alltäglichen Wahnsinn so passiert: ob es
 nun um Twittern geht, Beziehungsmissverständnisse oder
 den Zwang zur Originalität, mit der Friseure ihre Salons
 titulieren. Ähnliches machen andere zwar auch, aber kaum
 einer mit einer derartigen Virtuosität. Scharri ist ein
 Verseschmied von Wilhelm-Busch-Format, der  Tinnituspfeifen auf Minibusreifen reimt und auch noch
 inhaltlich schlüssig zusammenkriegt.
 So richtig brillant wird Scharri, wenn er mit Bildungsgut
 jongliert. In „Kochen mit Kants“ etwa lässt er die
 Philosophen von Platon bis Wittgenstein zum Gockelbraten
 antreten, worauf Fragen von beträchtlicher Relevanz
 aufgeworfen werden: Schmeckt ein Huhn auch dann, wenn
 es keiner probiert ?
 Stuttgarter Zeitung

 

 Beeindruckend war nicht nur, mit wie viel Körpereinsatz er
 seine Reime in den Raum warf, beeindruckend war auch,
 dass er gleichzeitig sein Versprechen halten und zum
 Nachdenken anregen konnte.
 Südkurier