Alfons / Programm

Comedy, Kabarett und anrührende Momente, Moderation

 

Die aktuellen Sendungen "ALFONS und Gäste" sehen Sie am 23.06.17, 29.09.17, 20.10.17, 27.10.17, 03.11.17, 24.11.17 und am 01.12.17 (in der Regel um 23.30 Uhr) im SR/SWR-Fernsehen.

Sowie am 29.06.17, 06.07.17, 20.07.17 und am 27.07.17 (in der Regel um 0.45 Uhr) in der ARD.

 

Das Geheimnis meiner Schönheit

‚Alfons‘ fünftes, bisher bestes Programm‘ - Hamburger Abendblatt

Eigentlich wollte ich mein fünftes Programm einfach ,No. 5‘“ nennen“, sagt ALFONS und zupft stirnrunzelnd an seiner orangefarbenen Trainingsjacke, Marke ‚VEB unkaputtbar‘. „Aber das wollten die von Chanel nicht. Und deren Anwälte sind verdammt streng - naja, dafür riechen die immerhin sehr gut.“ Aber warum die Haarspalterei, Werbung bleibt Werbung! Dort ein Plakat mit bildhübschem Topmodel, hier eines mit ALFONS‘ Konterfei, beide versehen mit dem schlichten Schriftzug ‚No. 5‘ - wo ist der Unterschied? „,Tja‘, haben die von Chanel gesagt, ,weißt Du, ALFONS, natürlich bist Du auch schön, aber deine Schönheit... die sieht man nicht. Die ist eher geheim.‘ Bon, dachte ich, wie gut, dass wir miteinander gesprochen haben: Das Geheimnis meiner Schönheit - dieser Titel ist doch noch viel besser!“ Stimmt. Schließlich könnte er besser nicht passen zu der Geschichte, die ‚der Deutschen liebster Franzose‘ (FAZ) nun auf der Bühne ausbreitet.

In Das Geheimnis meiner Schönheit widmet sich ALFONS philosophisch den tiefschürfenden Fragen des Lebens: Mit journalistischer Akribie ergründet er das Verhältnis von Mensch, Natur und den Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn. Und er erläutert auf erhellende Weise den Zusammenhang zwischen Katholizismus und der nackten Rückansicht einer gewissen Fanny. Vor allem aber erzählt er die Geschichte des kleinen ALFONS, der von seiner Mutter für zwei ganze Monate auf einen Bauernhof verbannt wird - raus aus Paris, rein in die tiefste Einsamkeit der Provence, der gesunden Luft wegen. Zum Glück findet er dort nicht nur die erwartete Tristesse, sondern auch Augustin. Und beim allabendlichen Sternegucken sprechen der alte Bauer und der neunjährige Großstadtjunge über die kleinen und großen Fragen des Universums. Und über Nietzsche. „Ich kannte diesen Nietzsche nicht, aber ich habe mir schon gedacht, das wird irgendein Bauer aus dem Nachbardorf sein.“ 

„Augustin hat immer gesagt, ‚werde, wer du bist, dann bist du automatisch schön.‘ Und es ist doch toll, dass ich meinem Publikum so eine Botschaft mit nach Hause geben kann! Also, für Sie als Tipp: Werde, wer Du bist, und Du bist schön! Und für alle Anderen gibt es die Produkte von Chanel.“

 

Wiedersehen macht Freunde

 „Das Überraschende an diesem Programm ist, dass es überraschend ist“, sagt ALFONS und legt die Stirn in Falten. „Sagen jedenfalls die Leute. Eigentlich ein bisschen komisch, weil ich ja nur das mache, was ich immer mache: Geschichten erzählen.“

Nun ja, um ehrlich zu sein: Der Reporter mit dem Puschelmikro lässt sonst auch gern mal Andere erzählen. Und der Weg, den diese Geschichte nimmt, ist dazu noch ein ganzes Stück weiter als der zu seinem bevorzugten Arbeitsplatz, dem Wochenmarkt in seiner Wahlheimat Hamburg; immerhin geht es ins Paris seiner Kindheit. Aber: Alfons erzählt seine Geschichte mit der gleichen Mischung aus Melancholie, Trottelblick und Hintersinn, mit der er auch seine berühmt-berüchtigten Reportagen aus dem Land der Dichter, Denker und Kleingärtner begleitet: Entwaffnend, entlarvend und amüsant bis zum Zwerchfellkater - und immer noch ein bisschen mehr.
In Wiedersehen macht Freunde nimmt „der Deutschen liebster Franzose“ (FAZ) sein Publikum mit auf eine Reise, zurück in die Zeit, in der er seine besten Freunde kennenlernt: Jérôme, der so gut küssen kann, dass keine Lehrerin ihn je durch eine Klassenarbeit fallen lässt. Und Jean-Francois, der ebendiese Klassenarbeiten - und vieles andere mehr - in verlässlicher Regelmäßigkeit in der Pariser Metro verbaselt. Es geht um Freundschaft und um gemeinsame Fußballspiele im Rathaus des 13. Arrondissements - bis der diensthabende Flic sie in einer wilden Verfolgungsjagd aus dem Saal vertreibt. Es geht um Zufallsbegegnungen, die das Leben prägen. Und es geht um Archimedes.
In unserer Gegend gab es viel wilde, unbebaute Fläche, sogenanntes terrain vague. Eine Polizistin sagte zu uns, ,geht nicht dort hin, auf keinen Fall - da ist ein Typ, der frisst Kinder!‘. Das fanden wir interessant, also sind wir hingegangen, auch wenn es verdächtig nach Grillfleisch roch. Und es war wirklich ein großartiger Tipp von ihr, er hat unser Leben für immer verändert - ohne uns auch nur einen Finger zu kosten!“ Denn auf dieser Brachfläche residiert der Clochard Archimedes, fast wie ein Weiser des Berges - nur dass seine ermitage keine abgeschiedene Felshöhle ist, sondern ein innerstädtischer Bretterverschlag. „Archimedes hat uns beigebracht, auch als Erwachsene immer ein bisschen Kind zu bleiben. Erwachsensein heißt vor allem, sich an Regeln zu halten: Dies gehört sich, das gehört sich nicht. Kinder sind anders. Und Archimedes war auch anders. In einer Bretterbude auf einem terrain vague wohnen und dabei auch noch glücklich sein - das gehört sich überhaupt nicht.“

Alfons schildert seine Reise in die Vergangenheit mit einem liebevollen Blick für die schönen, bemerkenswerten kleinen Momente in dieser verrückten Welt. Und dass es die nicht nur im Paris seiner Kindheit, sondern auch im Deutschland der Gegenwart gibt, belegt er mit einigen seiner Reportagen: Nacktwandern, Tuning-Messe oder Hundeschau sind die Themen seiner kurzen Filmbeiträge, mit denen Alfons einen Bogen vom Damals ins Heute schlägt, viele kleine Geschichten erzählt - und manchmal eben auch gerne erzählen lässt.

 

 

 

ALFONS  - Wiedersehen macht Freude

Mein Deutschland

 

Mein Deutschland ist eine Aussage. Eine durchaus persönliche. Und vor allem eine, die eigentlich völlig undenkbar war, damals, als alles begann:

ALFONS
erinnert sich: „Deutschland, das war für junge Franzosen nicht gerade das Ziel der Träume“ - vorsichtig ausgedrückt! ‚Ich will nach Amerika‘ - klar. ,Ich gehe nach Sibirien‘ - interessant! Aber: ,Ich gehe nach Deutschland‘ - ein Fall für den Psychiater! ,Was willst Du bei ,Les Bosch?!‘, das war der Spitzname für die Deutschen. ,Bosch‘, wie der Kühlschrank - nicht sehr charmant, aber effizient“,erzählt „der Deutschen liebster Franzose“ (FAZ) über die Prägung in seiner Jugend. „Doch neulich ist etwas passiert: Es kam der Tag, an dem ich die Hälfte meines Lebens in Deutschland verbracht hatte. Und ich habe überrascht festgestellt, dass sich meine Realität völlig verändert hat. Es ist jetzt nicht mehr nur das Land der Kühlschränke, es ist längst auch ,mein Deutschland‘ geworden.“

Aus dieser Realität hat der Reporter mit Puschelmikro, Trainingsjacke und accent ein Bühnenprogramm gemacht - und es genauso betitelt: Mein Deutschland.

In einer kurzweiligen Mélange aus Kabarett, Theaterabend und poetischen Momenten widmet sich ALFONS augenzwinkernd der aktuellen Nach-richtenlage, genauso wie kleinen Fundstücken aus dem Alltag seiner Wahlheimat. Eines verspricht er aber: niemand wird im Publikum interviewt. Das berühmte Puschelmikro ist nur auf der Leinwand zu sehen.

Und natürlich bringt Alfons eine Auswahl seiner besten Filme mit, seine berühmt berüchtigten Reportagen aus dem Land der Dichter und Denker, Kleingärtner und Hinterwäldler, immer auf der Suche nach dem wahren Wesen der Deutschen. Denn genau das hat es ihm angetan: „Meinen Freunden habe ich damals gesagt: ,Keine Sorge, ich bleibe nur so lange, bis ich die Deutschen verstanden habe.‘ – Tja... ich bin immer noch hier!“           

ALFONS im Fernsehen

 

Beim Satire-Magazin "Extra 3" im NDR Fernsehen und bei "Verstehen Sie Spaß" in der ARD waren sie Kult, die Interviews von ALFONS, dem unbeholfenen Franzosen mit starkem Akzent.

Seit über einem Jahrzehnt befragt ALFONS Bürger nach ihrer Meinung zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten oder politischen Ereignissen. Die Antworten offenbaren Absurdes, Komisches und manchmal auch Erschreckendes. Komprimiert in einem zwei- bis dreiminütigen Beitrag bringt ALFONS das wirkliche Volksempfinden zum Vorschein. Seine schräge Erscheinung und die ernst gemeinten Antworten ergeben Comedy vom Feinsten, die Lachen und Erstaunen hervorruft und auf ganz spezielle Weise süchtig macht.

Seit März 2008 moderiert ALFONS im SR/SWR Fernsehen die Sendung ALFONS & Gäste.
Inzwischen hat er weit über 100 Folgen moderiert und mit aktuellen Umfragen und politischen Kabarettbeiträgen gestaltet.
Die Folgen sind im SR/SWR Fernsehen, in der ARD, bei 3sat und als Wiederholungen bei einigen Dritten Fernsehprogrammen zu sehen.

Mit PUSCHEL TV startete 2009 sein zweites Fernsehformat im SR/SWR Fernsehen. Hierfür ist ALFONS durch ganz Deutschland gereist und war zu Gast in einem Kleingartenverein, hat sich in Schwaben die Kehrwoche erklären lassen u.v.a.
Nach dem erfolgreichen Start 2009 im SR/SWR Fernsehen wurde die erste Staffel im Sommer 2009 in der ARD und 2010 im WDR und NDR wiederholt. Die zweite Staffel war 2011 in der ARD zu sehen. Die Staffeln drei und vier folgten 2014 und 2015.

ALFONS ist regelmäßig zu Gast bei "Die Anstalt" (ZDF), Schlachthof (BR), Mitternachtsspitzen (WDR), Schleich Fernsehen (BR), Kabarett aus Franken (BR), Spätschicht (SWR) u.v.a.

 

 

ALFONS im Radio

 

Sechs mal im Jahr moderiert ALFONS den SR Gesellschaftsabend mit namhaften Kabarett Gästen - jeweils zweieinhalb Stunden live auf SR2.
Die über Jahrzehnte von Hanns-Dieter Hüsch moderierte Sendung ist eine der ältesten Kabarettsendungen im deutschsprachigen Rundfunk.

Seit Herbst 2015 ist ALFONS jeden Freitag Vormittag bei SWR1 mit seinem Beitrag Bonjour ALFONS zu hören.

 

Das Gala- und Eventprogramm

 

Wer könnte charmanter durch Ihr Programm führen als ALFONS - Frankreichs liebenswürdigster Kulturexport. Mit starkem französischem Akzent und sichtlich angestrengt plaudert der Kultreporter der ARD (Puschel TV, Panorama, Verstehen Sie Spaß) und des Südwest Fernsehen (ALFONS & Gäste) mit dem Publikum – charmant, unbeholfen, naiv, eben auf ALFONS-Art. Eine gelungene Mischung aus humorvoller Unterhaltung und gekonnter Moderation! Gerne zeigt ALFONS zur Auflockerung auf der Leinwand eine Auswahl seiner schönsten „ALFONS-fragt"-Filme oder produziert eine maßgeschneiderte Folge, in der er mit seiner ganz eigenen Art konkret die Belange der Firma bzw. des Events vermittelt.