Axel Pätz / Programm

Tastenkabarett

 

Axel Pätz avancierte in den letzten Jahren zu einem führenden Vertreter der deutschsprachigen Musikkabarett-Szene. Seine Live-Auftritte mit unverwechselbarer Wort- und Tastenkraft und bösem Witz sind mitreißend unterhaltsam. Mit klaren Worten und viel Musik schildert er einfallsreich, höchst sprachgewandt und immer überspitzt den absurden Alltag. Er wurde mit Kabarett- und Kleinkunstpreisen überhäuft und etablierte sich in TV-Sendungen wie „Satire-Gipfel", „Schlachthof" und „Mitternachtsspitzen".

 

Realipätztheorie

Mit seinem vierten Soloprogramm Realipätztheorie stellt sich der Hamburger Tastenkabarettist wieder mit schneidendem Witz und intelligenten Chansons den Mysterien des Alltags und den drängenden Fragen unserer Zeit.

Nachdem die Katastrophe eingetreten ist und er sein Handy aus dem Klo fischen muss, treibt ihn das Warten auf die Auferstehung seiner verlorenen Daten nicht in den Wahnsinn, sondern auf den Pfad der Erkenntnis. Plötzlich hat er Zeit - vor der Schüssel mit dem zum Trocknen im Reis vergrabenen Smartphone -, um nachzudenken über sich, über die anderen und über die Welt.

Die ungeplante Gelassenheit treibt Axel Pätz an, im Kleinen wie im Großen (s)eine „Weltformel“ zu finden: Ist und bleibt die nachhaltigste Erfindung der Menschheit ausgerechnet das Provisorium? Ist Schubladendenken der Garant für Weltordnung? Kann man von zu Hause, bequem vom Sofa, eine Revolution lenken? Rettet Angeln den Verstand? Und ist die ehemalige Geliebte, nachdem man sie im Garten vergraben hat, eine Unkraut - Ex?

Hier ist keine graue Theorie am Werk - Axel Pätz präsentiert Musikkabarett von seiner besten Seite: feinsinnig, böse, satirisch. Es wäre sträflich, den Hochgenuss seiner skurrilen und deswegen klugen Weltsichten zu versäumen.

 

 

 

Chill mal!

In seinem dritten Soloprogramm Chill mal! zieht Axel Pätz wieder alle Register seines textlichen, musikalischen und darstellerischen Könnens und lässt dabei keine Absurdität aus: Evaluationsgespräche unter Kleinkindern, das ausschweifende Nachtleben der Generation Ü-80 oder durch Genozid traumatisierte Bakterien unter dem Latexhandschuh einer Fleischfachverkäuferin. Auch drängende Fragen unserer Zeit, z.B. ob Selbstmordattentäter ein Beruf mit Zukunft ist, und welche Konsequenzen es hat, wenn man nachts im Körper eines Bayern erwacht, klärt Axel Pätz mit geballter Kraft und komplexer Lebenserfahrung.

Das Niveau singt

In seinem Programm Das Niveau singt berichtet Axel Pätz vom Schrecken des Alltags wie dem Telefonat mit der eigenen Familien-Hotline. Er liefert erhellende Einblicke in das Privatleben von Serienmördern und gibt praktische Tipps, wie man der sozialen Verelendung durch Gründung einer Bank zuvorkommen kann. Und wenn Axel Pätz erläutert, welch verheerende Auswirkungen der Aufsitzrasenmäher auf die Psyche des Mannes hat, wird deutlich: der hier spricht und singt, hat alle Abgründe des Lebens ausgelotet.

 

 

Kleinkunstpreise

Axel Pätz wurde für seine ersten beiden Soloprogramme mit Kabarett- und Kleinkunstpreisen überhäuft.

Leider waren die dazu gehörigen Trophäen nicht immer attraktiv. Viele waren von fragwürdigem Design, manche kaum zu transportieren, die wenigsten von praktischem Nutzen. Und es befand sich unter ihnen keine einzige aus Lorbeeren, auf denen er sich hätte ausruhen können.

So bespielt Axel Pätz rastlos den deutschzüngigen Sprachraum. Mit klaren Worten und viel Musik schildert er seine in den dunklen Schluchten des brutalen Alltags erworbenen Erkenntnisse auf allen Gebieten des täglichen Lebens.

2016 „Bottroper Frechdachs" (Ehrenpreis)

2013 „Fränkischer Kabarett Preis" (1. Preis)

2012 „Hamburger Comedy Pokal" (2. Preis)

2011 „Tuttlinger Krähe" (Jury- und Publikumspreis)

2011 „Recklinghäuser Max" (Publikumspreis)

2010 „St. Ingberter Pfanne" (Publikumspreis)

2010 „Obernburger Mühlstein" (Publikumspreis)

2010 „Hofer Theresienstein" (1. Preis)

2010 „Troubadour Chansonwettbewerb" (1. Preis)

2010 „Hochstift-KulturSchiene" (Jury- und Publikumspreis)

2010 „Schwelmer Kleinkunstpreis" (2. Preis)

2010 „Paulaner Solo" (3. Preis)

2009 „Böblinger Mechthild" (1. Preis)

2009 „Rostocker Koggenzieher" (Jury- und Publikumspreis)

2009 „Goldener Rottweiler" (1. Preis)