Jess Jochimsen / Programm

Musikkabarett, Moderation

 

HEUTE WEGEN GESTERN GESCHLOSSEN

Kabarett. Songs. Dias.

 

Jess Jochimsen will nachdenken.

An seiner Stammkneipe hängt außen ein Schild: „Heute wegen Gestern geschlossen.“
Das bringt es auf den Punkt. Im Kleinen wie im Großen. Weil gestern einfach alles zu viel war ... machen wir heute zu: den Laden, die Grenzen, England, Amerika – „Sorry, we’re closed.“
Aber Zusperren und Hoffen, dass alles wieder so wird wie früher, ist kein Plan. Und langweilig ist es obendrein.
Also macht sich der Freiburger Autor, Kabarettist, Fotograf und Musiker auf den Weg, um herauszufinden, welcher Schlüssel zu welcher Tür passen könnte. Oder ob da nicht irgendwo ein Fenster ist. Muss ja auch mal wieder frische Luft rein. Was war gestern wirklich? Wie raubt man der Dummheit den Nerv? Und was ist morgen?

Zurückgelehnt und entschleunigt dreht Jess Jochimsen den notorischen Rechthabern den Ton ab und beweist, was Satire alles sein darf: anrührend, klug, bilderreich, musikalisch und nicht zuletzt sehr lustig. 
HEUTE WEGEN GESTERN GESCHLOSSEN ist ein weiterer Versuch, dem großen Geklapper zu entkommen und dabei Haltung zu bewahren.
Ein Plädoyer für mehr Offenheit.
Feiern, als ob es ein MORGEN gäbe!
Oder anders formuliert: Urlaubsdias, Gute-Nacht-Geschichten und Schlaflieder für Menschen, die nicht ins Bett wollen. Zumindest nicht alleine.

 


Presse: „Jochimsen ist skurril, poetisch und genau beobachtend. [...] Und was er findet, ist wie sein Programm: Tragödie und schreiend komisch.“ (Frankfurter Rundschau)

Regie: Peter W. Hermanns.

Jess Jochimsen HG

FÜR DIE JAHRESZEIT ZU LAUT

Texte, Dias, Songs zur allgemeinen Lage

 

Die Welt könnte schön sein.
Wäre da nicht der Mitmensch.
Der in einer Tour herumfuhrwerkt und seine Ansichten unangenehm und ohne Unterlaß in seine Umgebung krakeelt. Oder, wenn diese längst geflohen ist, in irgendein Gerät.
Egal ob in Politik, Medien oder Nachbarschaft, wohin man sich auch wendet, die Bescheidwisser und Tonangeber warten schon und hausmeistern einen an.

Jess Jochimsen begegnet dem krisensatten Marktgeschrei auf seine Weise. Zurückgelehnt und entschleunigt dreht er den notorischen Rechthabern und Ratgebern den Ton ab und macht sich auf die Suche nach den Geschichten, die im Radau untergehen. Er singt Lieder über den ganzjährigen November, zeigt hanebüchene Dias aus deutschen Vorstädten und erzählt. Von daheim und unterwegs. Von dem, was anliegt. Von der trotzigen Würde der Kellerbewohner, zum Beispiel, aber auch von der schönsten Liebeserklärung aller Zeiten.

Für sein „wütendes Kabarett der leisen Töne“ (taz) ist Jochimsen vielfach ausgezeichnet worden, weil es poetisch, genau und anrührend ist – und nicht zuletzt: sehr komisch. Neben Akkordeon, Gitarre und Diaprojektor hat der Freiburger diesmal auch seine beiden jüngsten Bücher im Gepäck, „Was sollen die Leute denken“ und „Krieg ich schulfrei, wenn du stirbst?“, womit zwei wichtige Fragen schon mal gestellt sind. Weitere folgen.

FÜR DIE JAHRESZEIT ZU LAUT ist der Versuch, dem großen Geklapper zu entkommen und dabei Haltung zu bewahren.

Ein Mißtrauensvotum gegen Lärmmacher aller Art.

 

Regie: Peter W. Hermanns

 

Jess Jochimsen - FÜR DIE JAHRESZEIT ZU LAUT

Vier Kerzen für ein Halleluja

Ein Jahresendzeitprogramm. Texte, Dias, Rock'n'Roll.

 

Inmitten von Völlerei und Vorsatzstress und befallen von Politdepression und Privatschwermut will Jess Jochimsen vor allem eins: dem Fest die Liebe zurückgeben.

Im Gabenkorb befinden sich das legendäre „Krippenspiel", aber auch ein wehmütiger Rückblick auf das abgelaufene Jahr.

Desweiteren: brandneue Lieder, notwendige Wutausbrüche und schlimme Dias von Bahnhöfen und anderen unterirdischen Sehenswürdigkeiten. Der Freiburger Autor und Kabarettist wird dem Publikum das genaue Hinschauen auf die herrschenden Zustände nicht ersparen, doch als Entschädigung bekommt es Entspannung, Entschleunigung und einen Moment unerhörten Glücks geschenkt. So wie es sein soll, zur Jahresendzeit.

 

 

Jess Jochimsen - Vier Kerzen für ein Halleluja

Gerne liest Jess Jochimsen aus seinen Büchern

 

"Liebespaare, bitte hier küssen"     Diashow: www.liebespaarebitte.de

"Krieg ich Schulfrei wenn du stirbst?"

"Was sollen die Leute denken"

"DanebenLeben"

"Bellboy oder ich schulde Paul einen Sommer"

"Das Dosenmilch-Trauma. Bekenntnisse eines 68er Kindes"

"Flaschendrehen oder: Der Tag, an dem ich Nena zersägte"

Alle Bücher sind erschienen im Deutschen Taschenbuchverlag (dtv).

Bitte fordern Sie gesondertes Infomaterial an.

„Bellboy" wurde im Frühsommer 2006 mit dem Förderpreis Komische Literatur der Brückner-Kühner-Stiftung ausgezeichnet und diente als Inspiration für Christian Lerchs Kinofilm WAS WEG IS', IS' WEG (2012).